Reinigungskraft

Auch im 21. Jahrundert stellt die Arbeit als Reinigungskraft immer noch eine verlässliche Art dar zusätzliches Geld zu verdienen. Das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ist breit gefächert und erlaubt es, diese Arbeit als Zweit- oder Minijob auszuführen. Nicht ganz so häufig, aber auch gängig ist eine Vollzeitstelle, die in der Regel bei professionellen Reinigungsunternehmen zu finden ist.
Reinigungskräfte werden überall benötigt: in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Ämtern ebenso wie in Büros und anderen gewerblich genutzten Häusern. Ebenso häufig setzen Privatpersonen auf zuverlässige Kräfte, die ihr Haus sauber halten. In den meisten Fällen liegen die Gründe für das Anstellen einer Reinigungskraft im Privathaushalt am Zeitmangel der Hausbesitzer oder am körperlichen Unvermögen, zum Beispiel bei Senioren.
Reinigungskräfte, die sich durch ihre positiven Eigenschaften – auf die gleich eingegangen wird – auszeichnen, finden insbesondere im privaten Bereich durch Mundpropaganda und Empfehlungen oftmals schnell gute Stellen. Viele Menschen, die eine solche Kraft brauchen, sind an langfristigen Arbeitsverhältnissen interessiert. Der Grund liegt darin, dass erstens Vertrauen erforderlich ist, wenn die Reinigungskraft sich in Abwesenheit der Hausbesitzer im Haus aufhält und die privaten Räumlichkeiten pflegt. Zweitens bedeutet es für die Hausbesitzer eine enorme Erleichterung ihres – oftmals stressigen – Alltags, wenn die Raumpflege jederzeit sauber und zuverlässig erfolgt.
Dies stellt bereits die wesentlichen Eigenschaften in den Mittelpunkt, die eine gute Reinigungskraft mitbringen sollte: Sauberkeit, Genauigkeit, Verlässlichkeit und Diskretion. Wer sich mit diesen Arbeits- und Charaktermerkmalen einen Namen macht, findet ohne Schwierigkeiten Anstellungen.
Die Reinigungskraft benötigt also für die Erfüllung ihrer Aufgaben ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit, körperliche Belastbarkeit und Vertrauenswürdigkeit. Sie hält sich in der Regel dann in den Gebäuden auf, wenn die Besitzer nicht anwesend sind, besitzt also entsprechend einen Schlüssel und den uneingeschränkten Zutritt zu allen Räumen.
Beim Antritt der Stelle sollte geklärt werden, welche Aufgaben auszuführen sind. Die Reinigungsarbeiten werden dabei klar definiert, beispielsweise lediglich die Fußböden oder zusätzlich Staub wischen, aufräumen, Fenster putzen oder bestimmte Möbel pflegen. Auch die zeitlichen Abstände der besonderen Aufgaben sollten deutlich festgelegt werden: Was wird täglich durchgeführt, was wöchentlich und welche Arbeiten noch seltener?
Dasselbe gilt für den zeitlichen Aufwand und die Uhrzeiten, zu denen gereinigt werden soll. In vielen Fällen nehmen Frauen diese Aufgaben wahr, die die Raumpflege als Nebenjob ausüben und Kinder haben. In solchen Fällen muss die Arbeitszeit natürlich mit ihren Aufgaben als Mutter harmonieren – etwa am Vormittag, wenn die Kinder in der Schule sind.
Erfolgt die Arbeit im Rahmen einer Anstellung durch ein professionelles Reinigungsunternehmen, variieren die Arbeitsverhältnisse zwischen Mini-, Teilzeit- und Vollzeitjob.
Der Verdienst einer Reinigungskraft hängt stark von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Monatliche Durchschnittswerte unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, beginnen mit ca. 800 € für eine Vollzeitstelle und reichen bis ca. 1700 €. In Großstädten ist mehr zu erzielen als auf dem Land. Im Privatbereich beginnen die Stundelöhne bei 5 bis 6 € und reichen – vor allem bei Zusatzaufgaben – bis 15 €, wiederum in Städten mit einem hohen Gehaltsniveau. Da die Mehrheit dieser Stellen als Minijob angeboten wird, stellt die Arbeit als Reinigungskraft generell einen Zusatzverdienst zu einem anderen Einkommen dar.