Umzugshelfer

Jeder, der umzieht, braucht helfende Hände. Oft wird aus Kostengründen kein Umzugsunternehmen beauftragt. Hier liegt die Chance für den privaten Umzugshelfer, im Nebenjob lukrativ Geld zu verdienen. Man benötigt nicht unbedingt eine berufliche Ausbildung, um diesen Job ausführen zu können. Allerdings sind einige handwerkliche Kenntnisse von Vorteil. Auch ist es wichtig, körperlich fit zu sein. Schließlich gilt es viel Schweres zu tragen und dafür benötigt man körperliche Kraft. Hat man körperliche Beschwerden, so ist das eher von Nachteil und man sollte sich lieber nach einem anderen entsprechend geeigneteren Nebenjob umsehen.

Umzugshelfer als angestellte Fachkraft

Man kann als Umzugshelfer natürlich auch angestellt für ein Umzugsunternehmen arbeiten. Es gibt sogar den Ausbildungsberuf der Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice mit einer Lehrzeit von 3 Jahren. Jedoch handelt es sich schon um einen sehr spezialisierten Umzugshelfer, da Küchen-und Möbelteile geliefert, montiert und bearbeitet werden. Weiterhin können auch alle elektrischen Geräte installiert werden. Der durchschnittliche Umzugshelfer hat jedoch zumeist keine so spezielle Ausbildung, sondern arbeitet als Hilfskraft. Im Angestelltenverhältnis kann man ab etwa 18.000 Euro brutto im Jahr verdienen.

Umzugshelfer als lukrativer Nebenjob

Da viele Umziehende die hohen Kosten für Umzugsunternehmen scheuen, werden immer wieder händeringend gute private Umzugshelfer gesucht. Sie können sich über Kleinanzeigen in regionalen Tageszeitungen oder Kleinanzeigenzeitschriften bekannt machen. Oft stellt sich bei privaten Umzugshilfen die Frage, wer bei entstehenden Schäden haftet. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, kann der Helfer in seine Haftpflichtversicherung einen beruflichen Zusatz eintragen lassen, der die Schadensübernahme eindeutig klärt. Mit dieser Klärung können sie dann auch in den Stellengesuchen werben. Weiterhin gibt es unzählige kostenlose Kleinanzeigen-Portale im Internet, die man für die Eigenwerbung nutzen kann. Sofern man eigenständig Aufträge als privater Umzugshelfer akquirieren will, macht es Sinn eine Ausstattung anzuschaffen. Zu den notwendigen Utensilien gehören Gurte, Werkzeug, ein Möbelroller oder eine Sackkarre. Die Verdienstspanne muss individuell ausgehandelt werden und liegt zwischen 10 Euro – 15 Euro in der Stunde.

Sich als Umzugshelfer über eine Agentur oder Webseite vermitteln lassen

Örtliche Umzugsagenturen bieten eine gute Möglichkeit, sich ohne weiteren Organisationsaufwand an privat Umziehende vermitteln zu lassen. Es gibt beispielsweise in vielen größeren Städten studentische Vermittlungsagenturen, die sich auf Umzugshelfer und die Vermittlung von Umzügen spezialisiert haben. Sie vermitteln als Komplettpaket Umzugshelfer, Fahrer und Fahrzeuge. Weiterhin gibt es eine Anzahl von Internetseiten, die sich ähnlich wie eine Agentur unter anderem auf die Vermittlung von Umzugshelfern spezialisiert haben. Zu diesen Portalen gehört beispielsweise Umzugsauktionen.de , umzug-easy.de, immobilienscout24.de oder my-hammer.de. Will man diese Seiten nutzen, so kann man sich in wenigen Minuten ein passendes Profil zusammenstellen und ein Inserat für das Angebot zum Umzugshelfer aufgeben. Vorteil an der Nutzung dieser Internetseiten ist die Tatsache, dass keine Vermittlungsgebühren anfallen.

Agenturen, wie die Agentur Mary Poppins, werben mit der Vermittlung von Umzugshilfen ab 11 Euro Stundenlohn. Sie haben Standorte in Hamburg, Hannover, Berlin, Düsseldorf, Dresden, München, Köln, Freiburg, Kiel und Lübeck. Die Agentur wirbt mit einer Zufriedenheitsgarantie für Ihre Kunden. Über ihre Homepage agenturmarypoppins.de kann man ein Kontaktformular ausfüllen und sich damit als Umzugshilfe bewerben. Vorteil ist die haftende Versicherung der Agentur.